Sie befinden sich hier

Inhalt

Veranstaltungsdetails

Ausstellungseröffnung "AugenBlicke" am 30.1.2020

bitte Näheres dem Plakat entnehmen

„AugenBlicke“ – die erste Einzelausstellung von Manuela Koszycki  aus Kieselbach - wird am Donnerstag, 30. Januar, um 17 Uhr in der Unterbreizbacher Gemeindeverwaltung in Räsa, Heinrich-Heine-Straße 3, eröffnet. Sie kann ein Vierteljahr – bis 30. April – zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung in den Fluren der Gemeinde besichtigt werden: Montags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr; dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr; mittwochs geschlossen; donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr; freitags von 9 bis 12 Uhr. Alle Interessierten sind zur Eröffnung willkommen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

In der Schau wird die 59-Jährige mehr als 30 ihrer Aquarelle präsentieren: Blumenbilder, Stillleben und Landschaftsmalereien.

 „Malen ist mein Hobby“, sagt Manuela Koszycki, die von Beruf Lehrerin ist. Am Institut für Lehrerbildung in Weimar hat sie Deutsch und Kunstgeschichte studiert. Die letzten 25 Jahre bis zum Eintritt in den Vorruhestand hat sie allerdings als Personalreferentin bei einer Versicherung gearbeitet. Seit 2014 frönt sie ihrem Hobby intensiv – nachdem ihre beiden Töchter ihr zum Muttertag eine kleine Staffelei geschenkt und sie aufgefordert hatten: „Jetzt fang endlich wieder an zu malen“, wie sie schmunzelnd erzählt. Daraufhin hat sie erst einmal in der Kunstschule Schweina an Aquarellkursen und in der Kunststation Oepfershausen an einem Kurs „realistisches Aquarell“ teilgenommen. Auf der Suche nach Gleichgesinnten stieß sie im Internet auf den Malring Bad Salzungen und wurde dort 2016 Mitglied. „Über den Malring habe ich sehr viel gelernt und viele Kurse bekommen“, beispielsweise bei Ekkehardt Hofmann aus Leutershausen in Bayern, erzählt sie. Der biete deutschlandweit Kurse an „und da kann man  seine Kenntnisse sehr erweitern“, sagt sie.

Manuela Koszycki malt ausschließlich Aquarelle,  probiert aber dennoch „immer mal verschiedene Techniken“ aus. „Wichtig ist das realistische Malen von Beginn an, das genaue Hinschauen und Wiedergeben. Und dann kommt nach ein paar Jahren das Freiere, so ein paar Details lässt man dann schon weg. Man wird etwas lockerer“, erklärt sie.

Wenn ihr etwas gefalle, auch auf Reisen, mache sie meistens ein Foto, das ihr später als Vorlage diene. So ist beispielsweise nach einer Russlandreise im vergangenen Jahr ein Gemälde von St. Petersburg entstanden. Auch Landschaftsmalereien aus der Schweiz, der Toscana, von Mallorca und aus Finnland gehören zu ihrem Repertoire. Ihr jüngstes Werk ist eine Serie „Ostsee“ – mit den Inseln Rügen und Hiddensee.

Die meisten Bilder von Manuela Koszycki entstehen zu Hause in ihrem kleinen Büro. „Ich kann nicht im Sitzen malen“, verrät sie. Deshalb habe ihr Mann ihr ein Pult gebaut, an dem sie im Stehen arbeiten kann. Die fertigen Bilder nehme sie dann zu den wöchentlichen Treffen des Malrings mit, um die Meinung der anderen zu hören. „Viel Hilfestellung“, sagt sie, bekomme sie immer von Andrea Rexhäuser, der Vorsitzenden des Vereins.

2018 hatte Manuela Koszycki in einer gemeinsamen Ausstellung mit Monika Kitschke im Landratsamt in Bad Salzungen ihre Werke erstmals einem größeren Publikum vorgestellt – damals allerdings nur Blumenbilder, „weil ich mit Blumen angefangen habe“.

Mittlerweile war Manuela Koszycki schon mehrfach an Gemeinschaftsausstellungen des Malrings beteiligt. Auch in einer Dauerausstellung des Vereins im Kurhaus in Bad Salzungen hängen Bilder von ihr. Und am 30. Januar wird in Räsa ihre erste Einzelausstellung mit dem Titel „AugenBlicke“ eröffnet. „Wenn jemand ein Bild möchte, verkaufe ich auch. Wenn es jemandem gefällt, da freut man sich mit“, sagt sie.

 

Dateien:
Plakat_AugenBlicke.pdf4.3 M

<- Zurück zu: Veranstaltungen

Kontextspalte