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Bitte um Verständnis für den gemeindlichen Winterdienst

Nach einigen Jahren mit kaum Schnee, hat sich der Winter mit Schnee und Kälte vermutlich für eine längere Zeit eingestellt.
Besonders die vergleichsweise großen Schneemengen erschweren den Verkehr, den Winterdienst und die Müllabfuhr.
Aus diesem Grunde ist eine gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich. Es nützt niemanden, wenn durch das akkurate Räumen der Gehwege am Grundstück und der Ablagerung des Schnees auf der Fahrbahn, diese immer enger wird und der Winterdienst seine Aufgabe nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen wahrnehmen kann.
Deshalb bitte ich folgendes zu beachten:
Der geräumte Schnee gehört grundsätzlich nicht auf die Straße, sondern ist auf dem eigenen Grundstück zu entsorgen. Soweit den Verpflichteten die Ablagerung des zu beseitigenden
Schnees auf dem eigenen Grundstück nicht möglich ist oder nicht zugemutet werden kann, darf die Ablagerung auf Verkehrsflächen nur so vorgenommen werden, dass der Verkehr und vor allem auch die Schneeräumfahrzeuge nicht beeinträchtigt werden. Hinzu kommt, dass oft eine Räumung aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, weil z. B. parkende Fahrzeuge das Passieren der Räumfahrzeuge behindern. Für die Fahrzeuge des Räumdienstes muss eine ausreichende Durchfahrtsbreite gewährleistet sein.
 
Schimpfen Sie nicht immer auf die Mitarbeiter des Bauhofes, die den Schneepflug fahren, wenn Schnee von der Straße auf Ihren gerade geräumten Bürgersteig bzw. Ihre Zufahrt gedrückt wird.
Die Mitarbeiter sind schon bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Aber es lässt sich leider nicht vermeiden, wenn auf der Straße eine ausreichend breite Fahrspur geschaffen werden soll.
Auch bitte ich zu beachten, dass das Schneeräumen eine kräfte- und nervenzehrende Arbeit ist. Jeder, der meint, er könnte einen Traktor mit Schiebeschild und angehangenen Salzstreuer besser bedienen, der möchte sich bei mir melden. Ich bin über jeden Helfenden dankbar, der früh um 4 Uhr seinen Dienst beginnt und bis in die Nachmittagsstunden fast ununterbrochen zum Wohle der Allgemeinheit seinen Dienst tut. Ja, die Bauhofmitarbeiter werden für ihre Arbeit bezahlt, aber sie haben auch etwas Wertschätzung und Achtung verdient. Jeder Mitbürger, der den Kollegen einen Vogel oder einen Scheibenwischer zeigt, sollte sich etwas schämen bzw. sich bei mir melden und zeigen, dass er es besser kann.
Beachten Sie bitte auch, dass nach Schneefällen und bei Eisglätte die Streufahrzeuge nicht überall gleichzeitig sein können. Der Winterdienst ist nach Dringlichkeit organisiert. Vorrangig behandelt werden Fahrbahnen mit größerem Gefälle und Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen. Sind diese Straßen fertig geräumt, beginnt die Räumung der Nebenstraßen. Und am Schluss kommen Parkplätze, Zufahrten bzw. Wohngebietsstraßen mit geringer Verkehrsbelastung. So passiert es zwangsläufig, dass eben Nebenstraßen erst um 08:00 Uhr geräumt werden. Der Bauhofmitarbeiter zu diesem Zeitpunkt aber schon 4 Stunden seinen Dienst tut.
Also bitte etwas mehr Verständnis und einen vernünftigen Umgangston, dann ist schon viel geholfen.

Roland Ernst
Bürgermeister


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